todo IT Service unterstüzt Prinz Rainer I. Cohnen
Die Anker sind gelichtet: Am 7. Januar 2012 geht Rainer Cohnen an Bord des Öcher Narrenschiffes. Als Kapitän, Steuermann, vor allem aber als Tollität Rainer I. wird er in der kommenden Session seine jecken Untertanen durch die stürmische See des Fastelovvends schippern. Und das alles nicht von ungefähr.
Erste karnevalistische Erfahrungen sammelte er bereits als i-Dötz im Kinderkarneval, später im Straßenkarneval und seit sieben Jahren als Mitglied des AKV. Oberste Stufe seines närrischen Erfolgs aber war in der Session 2007 seine Rolle als Mundschenk im Hofstaat von Ex-Prinz Roger I. Lothmann. Bereits damals ließ er verlauten: „Prinz Karneval werde ich auch einmal." Als Steuermann der Narretei muss er jedoch auch maritime Qualitäten aufweisen können. Und die erwarb sich der designierte Prinz bei der Bundeswehr, bei der er sich zu einem zweijährigen Dienst bei der Marine verpflichtet hatte.
Mit diesen Qualitäten seetüchtig ausgestattet, fiel es Rainer Cohnen nicht schwer, auf Anhieb sein prinzliches Motto zu küren: „Von der Maas bis zum Rhein mit dem Narrenschiff muss sein - Surfen auf der Öcher Welle von Bad Aachen bis nach Kölle!" Entsprechend wird auch sein Hofstaat als maritime Crew in schneidige Marine-Uniformen schlüpfen. Etwas aber wird sich nicht den Rang ablaufen lassen und das ist unser närrisches Alaaf! Da hat Ahoi! diesmal die schlechteren Karten. Wie heisst es doch in alter Tradtion im Öcher Fastelovvend: „De Jecke hant de Kaat!" Und, dass die Aachener Karnevalisten mit Seeleuten im Karneval durchaus erfreuliche und amüsante Erfahrungen machen konnten, dafür steht der Name von Ex-Prinz Klaus I. Peters, der in dieser Session sein Goldenes Prinzenjubiläum feiern konnte und in seiner Zeit als Prinz ein Marineleutnant d.R. war.
Wer aber ist der designierte Narrenherrscher 2012? Das Licht der Welt erblickte Rainer Cohnen in Aachen am Silvesterabend des Jahres 1967, und als echter Öcher Jong beherrscht er natürlich auch os Modderesproech. Der gelernte Kaufmann ist geschäftsführender Gesellschafter einer Bauelemente-GmbH in Aachen. Seine Freunde beschreiben ihn als „sehr dynamisch und voller positiver Energie". Er sei ein Gruppentyp und kein Alleinunterhalter, ein „netter Kerl" und zum Feiern der richtige Mann. Dabei ist er zu manchem Gag bereit. Als Roger I. Lothmann mit seinem Hofstaat 2007 auch dem Festival der Öcher Lieder der Aachener Zeitung im Eurogress einen Besuch abstattete, schlüpfte er in das Prinzenkostüm von Marcus Quadflieg und ließ sich als Prinz Roger feiern, um Moderator Manfred Kutsch aus der Fassung zu bringen.
Tollität in spe ist mit Gattin Verena verheiratet, die er 1995 kennengelernt hatte. Beide haben einen Sohn Christopher (15) und eine Tochter Allegra (13). „Ich freue mich wie verrückt, dass mein Mann Prinz wird", erzählt Verena Cohnen, die zwar aus Ostwestfalen kommt und daher den Karneval nicht gerade mit der Muttermilch aufgesogen hat. Dennoch liebt auch sie die jährliche fünfte Jahreszeit. Ihren Mann schildert sie als lebhaft, zuverlässig, bodenständig und aufgeschlossen. „Rainer ist ein totaler Athlet", bewundert sie ihn, denn er gehe seit Jahren sehr professionell zum Boxtraining und liebe den Motorsport. Als fitnessorientiert beschreibt auch Roger Lothmann seinen einstigen Mundschenk. Er sei sehr harmoniebedürftig und ein Familienmensch, arbeite sehr viel und sage, was er denke. Rainer Cohnen ist natürlich auch ein Alemannia-Fan und wenn er Urlaub macht, zieht es ihn verständlicherweise ans Meer.
Auch AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil ist sich sicher, dass „Rainer durch seine authentische und erfrischende Art die Öcher Jecke - ob jung oder alt - zum Feiern animieren wird".
Wie die meisten seiner prinzlichen Brüder stellt auch die designierte Tollität die Session in den Dienst karitativer Anliegen. So wird es auch wieder einen Benefizorden geben. Es ist dem künftigen Narrenherrscher ein besonderes Anliegen, Kinder und Jugendliche an den traditionellen Karneval heranzuführen, dabei aber gleichzeitig auch die Erwartungen des karnevalistischen Nachwuchses zu berücksichtigen. „Mein Hofstaat und ich wollen daher neue Wege gehen und neben den üblichen Auftritten in den Schulen, auch mit den Schülern in einen Dialog darüber treten", sagte Rainer Cohnen bei seiner Vorstellung durch den AKV. Diese Idee sei ihm beim diesjährigen Rosenmontagszug gekommen, an dem er zusammen mit Tochter Allegra auf dem Wagen des Carnevale-Teams teilgenommen hatte. (Quelle: akv.de)




